Ohne Impressum ist deine Website ein offenes Buch für Abmahnungen – und das kostet Zeit und Geld. Hier geht’s um Haftungsfallen, die du nicht ignorieren darfst.
Pflichtangaben im Überblick
Erstmal: Name, Anschrift und Kontakt. Kein “Max Mustermann”, sondern dein kompletter Firmenname, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort und – ja – eine funktionierende E-Mail-Adresse. Wer das weglässt, riskiert ein Bußgeld.
Vertretungsberechtigte
Wenn du ein Unternehmen führst, muss der gesetzlich Vertretungsberechtigte genannt werden. Geschäftsführer, Vorstand – nicht “der Chef”. Und das gilt nicht nur für GmbHs, sondern auch für Einzelunternehmer.
Register und Kennnummern
Handelsregister, Vereinsregister, Registernummer. Ohne diese Zahlen ist dein Impressum lückenhaft, und das Gericht prüft dich darauf. Kurz: immer das aktuelle Register eintragen.
Besondere Inhalte für bestimmte Branchen
Online-Wetten? Dann kommen Lizenzinformationen dazu. Medienanbieter müssen Aufsichtsbehörde und Registernummer angeben. Und ja, das gilt auch für Sportwetten-Portale. Siehe https://wetten2bundesliga.com/legal-notice/.
Datenschutz verknüpft
Impressum und Datenschutzerklärung gehören zusammen wie Bier und Brezel. Wenn du personenbezogene Daten sammelst, musst du die verantwortliche Stelle benennen und einen Link zur Datenschutzerklärung setzen.
Typische Fehler – und warum sie dich kosten
Zu klein gedruckt, falsche Rechtsform, veraltete Telefonnummer. Jeder dieser Punkte kann eine Abmahnung auslösen. Und wer will das? Nicht du, nicht ich, nicht dein Finanzamt.
Wie du das Impressum testest
Ein Klick, ein kurzer Blick – wenn du nicht sofort die wichtigsten Infos siehst, hast du versagt. Nutze Browser-Tools, prüfe die Responsivität. Das Impressum muss auf jedem Gerät sichtbar sein.
Handeln statt warten
Setz dich jetzt hin, prüfe deine Seite und ergänze die fehlenden Angaben. Ein korrektes Impressum ist deine erste Verteidigungslinie. Und das ist das Einzige, was zählt.
